„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“
Albert Einstein

02.10.2013

Neue Wege in Coaching und Mediation

SHB-Zertifikatslehrgang zum Integrativen Coach und Mediator

Die Integrative Mediation ist die Synthese aus Coaching, Konfliktmanagement und Moderation. Im Spannungsfeld zwischen Beruf und Privatleben unterstützt der Coach in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen, der Mediator hauptsächlich in Konflikten und Streitfällen. In einem Zertifikatslehrgang des Steinbeis-Transfer-Instituts kompetenz institut unisono der Steinbeis-Hochschule Berlin erhalten Teilnehmer alle Werkzeuge, die sie für ein professionelles Coaching, Konfliktmanagement und die Durchführung einer Mediation brauchen. Werner Tafel, Konzeptentwickler und Ausbildungsleiter, und Christian Munz, Absolvent des Lehrgangs, berichten von ihren Erfahrungen.

Herr Tafel, was ist das Besondere an der kombinierten Ausbildung zum Coach und Mediator?
Werner Tafel:
Wir lehren Coaching, Mediation, Moderation, Führungskommunikation und in Ansätzen auch Gesprächstherapie simultan. Das gelingt durch eine Grundstruktur, der sogenannten Kompetenzspirale nach Tafel®, die wir der Prozessbegleitung zugrunde legen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer nicht nur auf Konflikte fokussiert werden, sondern die Bandbreite zwischen der Ausrichtung auf die Lösung von Aufgaben und der Lösung von Konflikten wahrnehmen.

Was macht nun die Integrative Mediation im Speziellen aus?
Werner Tafel:
Integrative Mediation ist eine Methode der Prozessbegleitung. Sie bietet einen strukturierten Prozess, in dem das Phasenmodell der Mediation vollständig integriert ist. Dies hat den Vorteil, dass wir eine durchdachte, funktionierende Grundstruktur zur Verfügung haben. Im Gegensatz zur klassischen Mediation bewegt sich die Integrative Mediation zwischen zwei scheinbar sich widersprechenden Polen: die Entwicklung von Erfolgspotenzialen und der Umgang mit Konfliktpotenzialen.

Sie haben dieses Jahr den Europäischen Verband für Integrative Mediation (EGIM e.V.) initiiert, was waren Ihre Beweggründe?
Werner Tafel:
Wir möchten eine Qualifizierung für Prozessbegleiter schaffen, die individuell die Fähigkeiten des Einzelnen berücksichtigt und deren Geist aus der Wertschätzung dem Einzelnen gegenüber geprägt ist. Wir möchten ein Zertifizierungsklima schaffen, das nicht alle über den Kamm einer festgefahrenen Vorstellung schert. Wir wollen in erster Linie die individuellen Stärken beleuchten.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Transfer-Institut kompetenz institut unisono der Steinbeis-Hochschule Berlin?
Werner Tafel:
Das Institut ermöglicht es Teilnehmern, die die Ausbildung in Integrativer Mediation erfolgreich abgeschlossen haben, ein Hochschulzertifikat zu erwerben und damit eine Zertifizierung zum „Integrativen Coach und Mediator (SHB)“ zu erlangen, gleichgültig, welche Vorbildung sie haben. Das Institut verbindet Professionalität mit der Achtsamkeit Menschen gegenüber. Es fördert die Einheit der sogenannten harten und weichen Kompetenzen.

Herr Munz, was war für Sie Anlass, die Ausbildung zum Integrativen Mediator an der Steinbeis-Hochschule zu absolvieren?
Christian Munz:
Ich werde im kommenden Jahr nach 15 Jahren Dienst aus der Bundeswehr ausscheiden. Zunächst war mein Ziel, mein Profil als Führungskraft im Personalmanagement zu schärfen. Zweitens wollte ich mich weiterbilden, denn der Umgang mit Menschen, sie zu beraten und anzuleiten, ist meine Kernkompetenz. Die Ausbildung vermittelte mir nicht nur Kompetenzen, Wissen und praktische Fähigkeiten. Vor allem habe ich viel über mich selbst gelernt. Mein Resümee: Man darf keine Angst davor haben, mit sich selbst und mit seinen Persönlichkeitsstrukturen zu arbeiten, wenn man mit anderen Menschen auch in diesem Bereich arbeiten will.

Wie konnten Sie die Integrative Mediation in Ihren beruflichen Alltag integrieren und wie hat sich die Ausbildung darauf ausgewirkt?
Christian Munz:
Auch wenn der Dienst in den Streitkräften sich bisweilen klar von einem „normalen“ Arbeitsverhältnis unterscheidet, so sind es doch überall Menschen, die miteinander kommunizieren und kooperieren oder eben auch nicht! Der menschliche und dienstliche Umgang in der Bundeswehr ist inzwischen weit von vielen Vorurteilen entfernt. Wenn ich die Interessen und Handlungsgrundsätze verschiedener Spezialisten zusammenbringen will, bleiben Reibereien nicht aus. Genau hier kann ich mit meiner Ausbildung besser vermitteln und Konflikte auflösen. Ich hoffe, wenn ich demnächst einen neuen Beruf ergreife, dass ich die Fähigkeiten dort genauso erfolgreich einbringen kann.

Zur Ausbildung Integrative Mediation – Ausbildung zum Coach und Mediator


Peter Schust
Steinbeis-Transfer-Institut kompetenz institut unisono (Ulm)
su1534@stw.de | www.sti-kiu.com

veröffentlicht im Transfermagazin 03|2013

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